Gebäude der Wiener Volksoper © Volksoper Wien, Logo VOF
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Bei unserer gut besuchten November-Soiree konnte unser Präsident Dr. Oliver Thomandl den sehr sympathischen Alexander Fritze begrüßen.

Der in Neunkirchen (Deutschland) geborene Bass Alexander Fritze studierte zunächst Schlagzeug an der Hochschule für Musik der Saar in Saarbrücken, bevor er sich dem Gesang zuwandte und in die Klasse von Rosemarie Bühler-Fey eintrat.

Sein professionelles Bühnendebüt gab er 2017 als Zweiter Mann in Rüstung (Die Zauberflöte) an der Longborough Festival Opera. 2020 schloss er sein Masterstudium in der Klasse von Rudolf Piernay an der Londoner Guildhall School of Music and Drama mit summa cum laude ab. Er absolvierte im darauffolgenden Jahr ein postgraduales Studium an der Wiener Music and Arts Private University, wo er mit dem „Certificate of Performance“ der Institution ausgezeichnet wurde. Ebenfalls 2021 sang er den Commendatore in einer Produktion von Don Giovanni der Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker.

Zwei Jahre zuvor hatte er den Sarastro (Die Zauberflöte) bei den Ettlinger Schlossfestspielen gesungen. Seit Beginn der Spielzeit 2021/22 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios des Opernhauses Zürich und war in dieser Zeit in Produktionen von Salome, Dialogues des Carmélites und Macbeth zu erleben.

Alexander Fritze, der im September 2022 ans Haus am Währinger Gürtel kam konnte man schon in den unterschiedlichsten Rollen sehen und hören. Zum Beispiel als Colline in „La bohème“, als Dr. Grenvil in „La traviata“, als König René in „Jolanthe und der Nussknacker“ oder als Sarastro, Sprecher, 2. Geharnischter in „Die Zauberflöte“.

 

Die Zeit mit dem sehr auskunftsfreudigen Alexander Fritze verflog förmlich. Auch nach dem offiziellen „Künstlergespräch“ blieb der charmante Künstler noch in unserer Runde und unterhielt sich nett und ungezwungen mit unseren Mitgliedern.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kammersänger Rudolf Wasserlof ist am Dienstag, 11. November 2025 im Alter von 94 Jahren in Wien verstorben. Der Bassbariton war 38 Jahre lang, von 1973 bis 2011, an der Volksoper engagiert und stand in 2.585 Vorstellungen in Oper, Operette und Musical auf der Bühne der Volksoper Wien. Er wirkte bei 26 Premieren, zwei Uraufführungen und einer österreichischen Erstaufführung mit und begleitete die Volksoper 13-mal auf Auslandsgastspiele.

Rudolf Wasserlof war Ehrenmitglied der Volksoper Wien. Im Jahr 1987 wurde ihm der Titel Kammersänger verliehen, 1999 erhielt er das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst. Zum letzten Mal stand Rudolf Wasserlof am 12. Dezember 2011 als Frosch in „Die Fledermaus“ auf der Bühne der Volksoper.

1973 engagierte Karl Dönch den Künstler an die Volksoper, wo er sich ein Repertoire markanter, unverwechselbarer Charakterpartien in Oper, Operette und Musical erarbeitete. Zu seinem umfangreichen Repertoire gehörten u. a. Gangster (Kiss me, Kate!), Delacqua (Eine Nacht in Venedig), Ferdinand Weigl (Ein Walzertraum), Großfürst (Der Zarewitsch), Schneck (Der Vogelhändler), Alfred P. Doolittle (My Fair Lady), Vandergelder (Hello, Dolly!), Gouverneur, Padre und Pedro (Der Mann von La Mancha), Leopold Maria (Die Csárdásfürstin), Théophile (Der Opernball), Enterich (Der Bettelstudent), Zeta und Njegus (Die lustige Witwe), Kagler (Wiener Blut), Doc (West Side Story), Zirkusdirektor (Die verkaufte Braut), Penizek (Gräfin Mariza) sowie Falke, Frank und Frosch (Die Fledermaus).

 

Der Vorstand und die Mitglieder der Wiener Volksopernfreunde werden dem unvergesslichen Künstler ein ehrendes Andenken bewahren.

(Quelle: Weborello – Das digitale Magazin)

Am 31. Jänner 1992 debütierte Martina Dorak in Kálmáns »Die Zirkusprinzessin«. Seitdem ist sie fest mit der Volksoper verbunden und eine wichtige Säule des Ensembles im Haus am Währinger Gürtel.

Die in Wien geborene Künstlerin begann ihre Ausbildung zur klassischen Tänzerin an der Wiener Staatsoper. Sie war Mitglied der Schauspielklasse von Elfriede Ott am Konservatorium der Stadt Wien und absolvierte ihre Gesangsausbildung bei Prof. Gerhard Kahry an der Hochschule der Stadt.

Ihr erstes Engagement hatte Martina Dorak am Theater an der Wien als
Premierenbesetzung in der Erstaufführung des Musicalhits „Cats“. Es folgte
am Raimundtheater die „Cosette“ in der Musicalpremiere „Les Miserables“.

Zahlreiche Rollen aus Operette und Musical, aber auch Oper zählen zu ihrem
Repertoire: Zum Beispiel die Adele in der „Fledermaus“, die Cagliari in „Wiener
Blut“, die Christl von der Post im „Vogelhändler“, die Valencienne in „Die lustige Witwe“,“
sowie das Ännchen im „Freischütz“, die Flora in „La Traviata“, die Frasquita in
„Carmen“. Aber auch moderne Opern wie „Das Wundertheater“ (Henze) und
„Onkel Präsident“ (Cerha) gehörten zu ihrem Theaterleben.

Sie spielte die Eliza in „My Fair Lady“, sang die Maria in der „West Side Story“ und auch die Maria in „Sound of Music“.
Zahlreiche Konzerttourneen führten die Künstlerin schon um die halbe Welt. Honkong, Johannesburg, Peking, London, München, Stuttgart, St. Petersburg, Moskau und Zürich.
Auch bei verschiedenen Sommerfestivals war Martina Dorak zu sehen, wie in
Mörbisch, Langenlois, Kufstein, Steyr.

In zahlreichen Rollen im österreichischen und deutschen Fernsehen konnte man die wunderbare Künstlerin bewundern. (z.B. „Tatort“ und „Die liebe Familie“)

Der Vorstand der Wiener Volksopernfreunde gratuliert zu dieser wohlverdienten und wunderbaren Ernennung zur Kammersängerin sehr herzlich.  

 

(© Nadine Weixler)

 

 

Am Mittwoch, den 17. September 2025 wurden am Wiener Heumarkt im Zirkuszelt Roncalli die 13. Musiktheaterpreise unter Anwesenheit vieler prominenter Besucher verliehen.

Beste weibliche Hauptrolle
Lisette Oropesa als Ophélie in „Hamlet“ bei den Salzburger Festspielen

Beste männliche Hauptrolle
Georg Nigl als Nekrotzar in „Le Grand Macabre“ an der Wiener Staatsoper

Bester weiblicher Nachwuchs
Jaye Simmons in diversen Rollen an der Volksoper Wien

Bester männlicher Nachwuchs
Matteo Ivan Rašić als Nemorino in „L’elisir d’amore – Der Liebestrank“ an der Oper Burg Gars

Beste weibliche Nebenrolle
Holly Flack als Stute Molly in „Animal Farm“ an der Wiener Staatsoper

Beste männliche Nebenrolle
Michael Laurenz als David in „Die Meistersinger von Nürnberg“ an der Wiener Staatsoper

Beste Ausstattung
Paolo Fantin und Klaus Bruns für „Animal Farm“ an der Wiener Staatsoper

Beste musikalische Leitung
Petr Popelka für „Schwanda, der Dudelsackpfeifer“ am Theater an der Wien

Beste Gesamtproduktion Oper
„Der Idiot“ bei den Salzburger Festspielen

Beste Gesamtproduktion Operette
„Candide“ am Theater an der Wien

Beste Gesamtproduktion Musical
„School of Rock“ am Landestheater Linz

Beste Gesamtproduktion Jugend
„Wo die wilden Kerle wohnen“ am Theater an der Wien

Beste Regie
Lydia Steier für „Candide“ am Theater an der Wien

Beste Ur-/Erstaufführung
„Lass uns die Welt vergessen“ an der Volksoper Wien

Beste Off-Produktion
„Luziwuzi“ am Rabenhof Theater

Sonderpreise

  • Orchester – Klangforum Wien

  • Verdienste um das Musiktheater – Barbara Pálffy

  • Fotografie Wiederentdeckung – „Des Simplicius Simplicissimus Jugend“ am Tiroler Landestheater

  • Festival – Internationale Barocktage Stift Melk

  • Großer Preis der Jury – Cecilia Bartoli

  • Cross Over – Tobias Moretti

  • Lebenswerk – Ferruccio Furlanetto/Jaime Aragall

Die Wiener Volksopernfreunde gratulieren den Ausgezeichneten recht herzlich.

 

 

 

 

KS Morten Frank Larsen, der heuer sein 25-jähriges Jubiläum an der Volksoper Wien feiert!                              

Der charmante gebürtige dänische Bariton, Morten Frank Larsen, trat an über 560 Abenden in über 50 verschiedenen Werken in der Volksoper Wien auf. Sein Repertoire erstreckt sich von Oper über Operette bis hin zum Musical.

Er wirkte in 16 Premieren und 2 Uraufführungen sowie in einer österreichischen Erstaufführung mit, wobei seine Paraderollen sicher der Eisenstein in der „Fledermaus“ oder der Danilo in der „lustige Witwe“ sind. Letzteren hat er in drei unterschiedlichen Inszenierungen 61-mal zum Besten gegeben.

Seit 2003 ist er auch an der Staatsoper tätig, wo er bisher 17 verschiedene Rollen sang, darunter zwei Premieren.

Seine größten Erfolge der letzten Jahre feierte er an der Volksoper Wien mit der Titelrolle in Stephen Sondheims „Sweeney Todd“, als Sir Simon in M.F. Langes in „Das Gespenst von Canterville“, als Kardinal Ruffo in Christian Kolonovits BaRock-Oper „Vivaldi – Die fünfte Jahreszeit“ und natürlich als Giorgio Germont in „La Traviata“ sowie als Besenbinder Peter in der beliebten Märchenoper „Hänsel und Gretel“.

Zu seinem Repertoire zählen mehr als 100 Opernrollen.

Sehr interessant und unterhaltsam waren seine Erzählungen aus seinem Theaterleben und auch aus seinem Privatleben. Begleitet wurde er von seiner Gattin Lone Rasmussen, die als Sopranistin an der Dänischen Nationaloper tätig war und jetzt im Chor der Wiener Staatsoper singt.

Es war eine wirklich sehr unterhaltsame Soiree, die ihren Höhepunkt erlange, als KS Morten Frank Larsen zur Gitarre griff und sich selbst zu einem Lied von Franz Lehár begleitete. Auch unser Ehrenmitglied Gerhard Ernst, der ebenfalls die Soiree besuchte, war von der solistischen Darbietung sehr angetan.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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