Gebäude der Wiener Volksoper © Volksoper Wien, Logo VOF
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Vier Trophäen für die Wiener Volksoper!

Bei der diesjährigen Verleihung des Österreichischen Musiktheaterpreises am 2. August 2021 wurde die Volksoper Wien gleich in vier Kategorien ausgezeichnet, drei Preise gingen dabei alleine an die Erfolgsproduktion „Cabaret“. 

Beste weibliche Nebenrolle: Ruth Brauer-Kvam als Conférencier in „Cabaret“

Für ihre herausragende Darstellung des Conférencier in „Cabaret“ wurde Ruth Brauer-Kvam mit dem Preis für die beste weibliche Nebenrolle ausgezeichnet. Hausherr Direktor Robert Meyer erhielt für seine Rolle als Herr Schultz in „Cabaret“ den Preis für die beste männliche Nebenrolle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Preise für die besten Gesamtproduktionen ihrer Genres gingen an das Musical „Cabaret(Musikalische Leitung: Lorenz C. Aichner, Regie: Gil Mehmert) und an die Operette König Karotte (Musikalische Leitung: Guido Mancusi, Regie: Matthias Davids).

           alle Bilder: (c) Volksoper Wien

Ebenso „abgeräumt“ haben die Salzburger Festspiele: sie erhielten fünf Auszeichnungen, darunter den Sonderpreis für „Courage und Ermutigung in der Pandemie“.

Die Preisverleihung fand in diesem Jahr auf Schloss Lamberg in Steyr statt. Christoph Wagner-Trenkwitz führte als Moderator wie immer launig durch den Abend. Insgesamt wurden 24 Kategorien von einer Jury aus Fachjournalisten nominiert und bewertet. Der von Karl-Michael Ebner ins Leben gerufene Österreichische Musiktheaterpreis wurde heuer bereits zum 9. Mal vergeben. Mit diesem Preis werden herausragende Leistungen in den Opern- und Theaterhäusern Österreichs und der bunten österreichischen Festivallandschaft ausgezeichnet.

„Der Österreichische Musiktheaterpreis ist heuer eine tiefe Verneigung vor Menschen, die uns unter widrigsten Umständen mit dem Grundnahrungsmittel Kultur genährt haben“, erklärte der Präsident des Musiktheaterpreises, Karl-Michael Ebner. „Ihnen gebühren unser Respekt und unsere Hochachtung.“ Die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft brauche jetzt Rahmenbedingungen, damit es wieder „Back to Live“ heiße.

Den Preis für die „Beste männliche Hauptrolle“ erhielt Piotr Beczała für seinen Jontek in der Oper „Halka“ von Stanisław Moniuszko am Theater an der Wien. Als „Bester Nachwuchs“ wurden Laura Schneiderhan als Lola Blau in Georg Kreislers „Heute Abend: Lola Blau“ am Tiroler Landestheater Innsbruck und Rafael Helbig-Kostka als Erzähler in Brittens „The Rape of Lucretia“ am Landestheater Linz ausgezeichnet.

Für sein Lebenswerk wurde Charaktertenor-Legende und Staatsopernfreunde-Präsident Heinz Zednik geehrt. Der Internationale Medien-Sonderpreis ging an den Münchner Startenor Jonas Kaufmann für seine Live-Streaming-Projekte an großen Opernhäusern während der kulturellen Zwangspause wegen der Corona-Pandemie. Bestes Orchester wurden die Wiener Philharmoniker. Der erstmals vergebene Sonderpreis „Beste internationale Musiktheaterproduktion“ ging an „Der Rosenkavalier“ an der Berliner Staatsoper Unter den Linden in der Regie von André Heller und unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta.

Die Jury setzte sich heuer aus Boris Priebe (Verlag Felix Bloch Erben Berlin), Dietmar Baurecht (Burgenländische Volkszeitung), Johannes Enzinger (Kronen Zeitung), Peter Jarolin (Kurier), Nikolaus Immanuel Köhler (Art Quarterly), Joachim Leitner (Tiroler Tageszeitung), Robert Quitta (L’Opera), Heinz Sichrovsky (News, ORF III) und Michael Wruss (Oberösterreichische Nachrichten) zusammen. Den Vorsitz über die neunköpfige Kulturjournalisten-Jury führte Susanna Dal Monte, Ressortleiterin „Aktuelle Kultur“ bei Ö1.

 

Die Preisträger im Überblick

 

Beste weibliche Hauptrolle: Elsa Dreisig als Fiordiligi in „Così fan tutte“ bei den Salzburger Festspielen

Beste männliche Hauptrolle: Piotr Beczała als Jontek in „Halka“ am Theater an der Wien

Beste weibliche Nebenrolle: Ruth Brauer-Kvam als Conférencier in „Cabaret“ an der Volksoper Wien

Beste männliche Nebenrolle: Robert Meyer als Herr Schultz in „Cabaret“ an der Volksoper Wien

Bester weiblicher Nachwuchs: Laura Schneiderhan als Lola Blau in „Heute Abend Lola Blau“ am Tiroler Landestheater Innsbruck

Bester männlicher Nachwuchs: Rafael Helbig-Kosta als Erzähler in „Britten: The Rape of Lucretia“ im Landestheater Linz

Beste musikalische Leitung: Franz Welser-Möst für „Elektra“ bei den Salzburger Festspielen

Beste Regie: Christof Loy für „Così fan tutte“ bei den Salzburger Festspiele

Beste Gesamtproduktion Oper: „Così fan tutte“ bei den Salzburger Festspielen

Beste Gesamtproduktion Operette: „König Karotte“ an der Volksoper Wien

Beste Gesamtproduktion Ballett: „The Tempest“ am Tiroler Landestheater

Gesamtproduktion Musical: „Cabaret“ an der Volksoper Wien

Beste Ausstattung: Nicole Pleuler für „Impresario Dotcom“ bei den Bregenzer Festspielen

Off-Theater-Preis: „Dreigroschenoper“ des Vereins Volkskantine (Innsbruck)

 

Sonderpreise:

Festwochen der Alten Musik Innsbruck (Bestes Barock-Festival)

Wiener Philharmoniker (Bestes Orchester)

PANG Ka-Pang und Suzhou Chinese Orchestra (Preise für

     Internationales Musik- und Kulturengagement)

Peter Hofbauer für das Wiener Metropol (Bestes Unterhaltungstheater)

André Heller und Zubin Mehta für „Der Rosenkavalier“ an der

     Staatsoper Unter den Linden, Berlin (Beste internationale

     Musiktheaterproduktion)

Jonas Kaufmann (Internationaler Medienpreis)

Heinz Zednik (Lebenswerk)

Salzburger Festspiele (Courage und Ermutigung in der Pandemie)

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