Gebäude der Wiener Volksoper © Volksoper Wien, Logo VOF
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Auch heuer wieder – Der Volksopern-Adventkalender 

Die Adventzeit steht vor der Tür – und damit auch der beliebte Adventkalender der Volksoper Wien! Ab 1. Dezember wartet ein völlig neu gestalteter Online-Adventkalender auf www.volksoper.at darauf, entdeckt zu werden. Hinter den 24 Türchen verstecken sich spannende Gewinnspiele der Volksoper und deren Partner:innen sowie tolle Kartenangebote für Vorstellungen. Einfach ab 1. Dezember auf die Startseite der Website der Volksoper klicken und sich überraschen lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ACHTUNG!

Wegen Terminproblemen in der Kapelle verschoben auf 11.12.2022 !

 

Sonntag, 11.12.2022 in der Johannes-Nepomuk-Kapelle (Währinger Gürtel bei U-Bahn-Bogen 115, 1090 Wien (nächst Volksoper!)

Beginn: 18:00 Uhr,

Karten (Abendkassa): Mitglieder € 20,- Nicht-Mitglieder € 25,-

Anmeldungen unter volksopernfreunde@outlook.com

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Ich gebe es zu, für meinen heutigen Beitrag über „Ein Papp-Konzert“ an der Volksoper Wien habe ich ein Synonym-Wörterbuch verwenden müssen, da mir die Worte gefehlt haben. „Das Papp-Konzert“ von Steef de Jong ist sensationell, beeindruckend, aufsehenerregend, sagenhaft, klasse, super, toll. Hervorragend die beiden mitwirkenden Sänger – Anita Götz und Jason Kim. Ausgezeichnet das Orchester unter dem Dirigat von Keren Kagarlitsky. Umwerfend gut Steef de Jong selbst. Er schaffte es in rund 70 Minuten Querschnitte aus 4 Operetten zu präsentieren. „Orpheus in der Unterwelt“, „Die Fledermaus“, „Ein Walzertraum“ und „Der Zarewitsch“. Es waren für mich die kürzesten 70 Minuten seit langem. „Ein Papp-Konzert“ wird wieder im Jänner und im Mai 2023 an der Volksoper zu sehen sein. Es ist zu empfehlen, sich rechtzeitig Karten für dieses musikalische Erlebnis zu sichern.

     

 

38 Jahre und 4 Monate nach der Premiere (8. Juni 1984) wurde die Wiederaufnahme der Harry Kupfer-Inszenierung von „La Bohème“ an der Volksoper Wien gezeigt. Die Inszenierung hat an nichts verloren, sie ist nach wie vor großartig, stimmig und berührend.

In der Premiere von 1984 konnte man Jolanta Radek (Mimi), Mirjana Irosch (Musette), Adolf Dallapozza (Rodolphe), Luis Giron-May (Marcel), Christian Boesch (Schaunard), Hans-Martin Nau (Colline) und Carl Dönch (Benoit) sehen und hören. Am Dirigentenpult stand Ernst Märzendorfer.

Bei der Wiederaufnahme (Vorstellung vom 28. 10. 2022), diesmal in italienischer Sprache, wurden diese Rollen von Rebecca Nelson (Rollendebüt an der VO), Alexandra Flood, Giorgio Berrugi, Andrei Bondarenko, Szymon Komasa, Alexander Fritze und Daniel Ohlenschläger gesungen und dargestellt. Dirigiert hat Musikdirektor Omer Meir Wellber.

Es gebührt jedem einzelnen, auf, vor und hinter der Bühne, ein ganz großes Kompliment und eine vom Herzen kommende Gratulation. Diese Opernproduktion war und ist ganz große Klasse.

„La Bohème“ steht in dieser Saison noch 10-mal auf dem Spielplan des Hauses. Sehenswert und Hörenswert.

 

 

 

In der Rolle der „Rosalinde“ der Johann Strauss-Operette „Die Fledermaus“ feiert KS Ulrike Steinsky am 10. November 2022 ihr 40-jähriges Bühnenjubiläum.

KS Ulrike Steinsky erhielt ihre Ausbildung bei KS Hilde Zadek und Prof. Waldemar Kmentt. Danach schloss sie eine Ausbildung an der Opernschule des Konservatoriums der Stadt Wien (MUK) an. 1982 wurde sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Ihre ersten großen Erfolge feierte sie als Papagena (4.10.1982) und als Königin der Nacht (16.5.1982) in der Mozartoper „Die Zauberflöte“. Sie wirkte in weiteren 16 verschiedenen Opern und einer Operette an der Staatsoper mit.

1987 folgte sie dem Ruf an die Volksoper Wien. In unzähligen Vorstellungen konnte man sie seither im Haus am Gürtel bewundern. Zuletzt sogar in vier Rollen (Madame Labille / Nachbarin / Marianne Verriéres / Marschallin von Luxemburg) in Millöckers „Madame Dubarry“.

1995 wurde sie zur Kammersängerin ernannt und 2012 wurde ihr vom Herrn Bundespräsidenten der Berufstitel „Professorin“ verliehen. In der Saison 2015/16 wurde sie zum Ehrenmitglied der Volksoper Wien ernannt.

Die Freunde der Wiener Volksoper gratulieren recht herzlich zu diesem besonderen Jubiläum.

 

 

Foto: Volksoper Wien

 

 

 

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