

Den Sparstift wird auch in der neuen Spielzeit 2026/27 die Volksoper Wien zu spüren bekommen. Im Gegensatz zur aktuellen Spielzeit, da standen noch 12 Premieren auf dem Programm, wird es in der künftigen Spielzeit nur noch 10 Premieren im Haus am Währinger Gürtel geben.
Begonnen wird am 20. September 2027 mit der Uraufführung des Astrid Lindgren-Familienstücks „Ronja Räubertochter“. Die Musik dazu stammt von Kyrre Kvam, Regie führt Ruth Brauer-Kvam. Es wird das Bühnenbild der Zauberflöte verwendet mit neuen Projektionen.
Am 24. Oktober findet die Premiere des Musicals „Chicago“ statt mit der Musik von John Kander und den Gesangstexten von Fred Ebb. In Szene gesetzt von Lotte de Beer.
Im Dezember – am 5. des Monats – findet die einzige Operettenpremiere der Spielzeit 2026/27 statt: „Der Opernball“ mit der Musik von Richard Heuberger. Regie wird Moritz Franz Beichl führen. Zuletzt inszenierte er am DT Göttingen, am Stadttheater Klagenfurt und bei Bronsky und Grünberg.
Die erste Premiere im Jahr 2027 ist mit „Masterpieces for two“ dem Ballett gewidmet.
Unter dem Titel: „Zur heißen Zitrone“ hat am 20. Februar 2027 Austro-Pop in der VOP Premiere. Gestaltet wird diese heiße Zitrone von Jakob Semotan in der Regie von Julia Edtmeier.
Am 3. März 2027 kommt es zu einem Operndoppelabend „Die sieben Todsünden/Gianni Schicchi“ von Weill/Puccini. Regie führt die junge, aus Großbritannien stammende, Rachael Hewer.
Das Musical „Hello Dolly“ von Jerry Herman ist ab 3. April 2027 in der Regie von Martin C. Berger zu sehen. Als Dolly Ley wird man die vielseitige Ruth Brauer-Kvam bewundern können.
Lotte de Beer wird abermals Regie führen, diesmal bei der Mozart-Oper „Cosi fan tutte“. Das Bühnenbild wird Richard Peduzzi gestalten. Die Premiere ist für 22. Mai 2027 vorgesehen.
Eine weitere Ballett-Premiere „Carmen Suite“ findet am 12. Juni 2027 statt.
Die 10. Produktion wird vom Opernstudio der Volksoper Wien am 26. Juni 2027 im MuTh präsentiert. Unter der Regie von Annette Dasch wird „Reigen“ – Oper in 10 Dialogen von Philippe Boesmans – zur Aufführung gebracht.
Die Presse: Die Volksoper 2026/27: Nicht nur die „Sieben Todsünden“,
Operette und Austropop, Musicals und Familienstücke, aber auch Opern von Mozart, Puccini und Strauss: Was Lotte de Beer für das Haus am Gürtel plant.
Der Standard: Die Volksoper positioniert sich zwischen Schrebergarten und Chicago
Intendantin Lotte de Beer verspricht, im Haus am Währinger Gürtel „gegen den Zynismus“ zu kämpfen, der überall vorherrsche. Kartenpreise werden nicht angehoben
Kronen Zeitung: Große Kunst, Entertainment und eine Prise Austropop. Volksoperndirektorin Lotte de Beer präsentierte ihre fünfte Saison, setzt bei den insgesamt 10 Premieren von Oper, Operette, Ballett bis Musical auf den Faktor Unterhaltung und zeigt sich in Zeiten der Finanzkrise kreativ.
Kurier: „Gegen den Zynismus kämpfen“. Volksoper: In der kommenden Saison bietet das Haus zehn Premieren, die von Chicago bis in den Wiener Schrebergarten reichen. Mit vielen Maßnahmen will man „so sparsam wie möglich“ arbeiten.
Kleine Zeitung: Volksoper zwischen Sex, Chicago und Schrebergarten.
Auch die Wiener Volksoper hat nun ihre Vorhaben für die Saison 2026/27 veröffentlicht – und der thematische Bogen, den Intendantin Lotte de Beer aufspannt, erstreckt sich von Räubertöchtern bis zu Raubersg’schichten, zwischen Schrebergarten und Chicago. „Wir versuchen in der ganzen Saison gegen den Zynismus zu kämpfen, der jetzt überall Einzug hält“, umreißt die Theaterchefin im APA-Gespräch ihr Programm und läutet die neue Saison als Statement mit einer Kinderoper ein.

Trauernachricht Mag. Dr. Oliver Thomandl
† Präsident Mag. Dr. Oliver Thomandl †
Mit zehn neuen Produktionen wird die Volksoper Wien in die Spielzeit 2026/27 starten
Pressespiegel der Spielplanpräsentation
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