Gebäude der Wiener Volksoper © Volksoper Wien, Logo VOF
Gebäude der Wiener Volksoper © Volksoper Wien, Logo VOF

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder der Wiener Volksopernfreunde!

Mit großer Trauer im Herzen müssen wir Ihnen mitteilen,

dass unser Präsident Mag. Dr. Oliver Thomandl heute am 22. April 2026 überraschend verstorben ist.

Aus diesem Grunde wird die Soirée am 8. Mai 2026

und das Künstlergespräch mit Sigrid Hauser in der Villa Wertheimstein am 16. Mai 2026 abgesagt.

Nähere Informationen erlauben wir uns Ihnen zeitgerecht mitzuteilen.

Der Vorstand

der Wiener Volksopernfreunde

Den Sparstift wird auch in der neuen Spielzeit 2026/27 die Volksoper Wien zu spüren bekommen. Im Gegensatz zur aktuellen Spielzeit, da standen noch 12 Premieren auf dem Programm, wird es in der künftigen Spielzeit nur noch 10 Premieren im Haus am Währinger Gürtel geben.

 

Begonnen wird am 20. September 2027 mit der Uraufführung des Astrid Lindgren-Familienstücks „Ronja Räubertochter“. Die Musik dazu stammt von Kyrre Kvam, Regie führt Ruth Brauer-Kvam. Es wird das Bühnenbild der Zauberflöte verwendet mit neuen Projektionen.

 

Am 24. Oktober findet die Premiere des Musicals „Chicago“ statt mit der Musik von John Kander und den Gesangstexten von Fred Ebb. In Szene gesetzt von Lotte de Beer.

 

Im Dezember – am 5. des Monats – findet die einzige Operettenpremiere der Spielzeit 2026/27 statt: „Der Opernball“ mit der Musik von Richard Heuberger. Regie wird Moritz Franz Beichl führen. Zuletzt inszenierte er am DT Göttingen, am Stadttheater Klagenfurt und bei Bronsky und Grünberg.

 

Die erste Premiere im Jahr 2027 ist mit „Masterpieces for two“ dem Ballett gewidmet.

 

Unter dem Titel: „Zur heißen Zitrone“ hat am 20. Februar 2027 Austro-Pop in der VOP Premiere. Gestaltet wird diese heiße Zitrone von Jakob Semotan in der Regie von Julia Edtmeier.

 

Am 3. März 2027 kommt es zu einem Operndoppelabend „Die sieben Todsünden/Gianni Schicchi“ von Weill/Puccini. Regie führt die junge, aus Großbritannien stammende, Rachael Hewer.

 

Das Musical „Hello Dolly“ von Jerry Herman ist ab 3. April 2027 in der Regie von Martin C. Berger zu sehen. Als Dolly Ley wird man die vielseitige Ruth Brauer-Kvam bewundern können.

 

Lotte de Beer wird abermals Regie führen, diesmal bei der Mozart-Oper „Cosi fan tutte“. Das Bühnenbild wird Richard Peduzzi gestalten. Die Premiere ist für 22. Mai 2027 vorgesehen.

 

Eine weitere Ballett-Premiere „Carmen Suite“ findet am 12. Juni 2027 statt.

 

Die 10. Produktion wird vom Opernstudio der Volksoper Wien am 26. Juni 2027 im MuTh präsentiert. Unter der Regie von Annette Dasch wird „Reigen“ – Oper in 10 Dialogen von Philippe Boesmans – zur Aufführung gebracht.

Die Presse: Die Volksoper 2026/27: Nicht nur die „Sieben Todsünden“,

Operette und Austropop, Musicals und Familienstücke, aber auch Opern von Mozart, Puccini und Strauss: Was Lotte de Beer für das Haus am Gürtel plant.

 

Der Standard: Die Volksoper positioniert sich zwischen Schrebergarten und Chicago

Intendantin Lotte de Beer verspricht, im Haus am Währinger Gürtel „gegen den Zynismus“ zu kämpfen, der überall vorherrsche. Kartenpreise werden nicht angehoben

 

Kronen Zeitung: Große Kunst, Entertainment und eine Prise Austropop. Volksoperndirektorin Lotte de Beer präsentierte ihre fünfte Saison, setzt bei den insgesamt 10 Premieren von Oper, Operette, Ballett bis Musical auf den Faktor Unterhaltung und zeigt sich in Zeiten der Finanzkrise kreativ.

 

Kurier: „Gegen den Zynismus kämpfen“. Volksoper: In der kommenden Saison bietet das Haus zehn Premieren, die von Chicago bis in den Wiener Schrebergarten reichen. Mit vielen Maßnahmen will man „so sparsam wie möglich“ arbeiten.

 

Kleine Zeitung: Volksoper zwischen Sex, Chicago und Schrebergarten.

Auch die Wiener Volksoper hat nun ihre Vorhaben für die Saison 2026/27 veröffentlicht – und der thematische Bogen, den Intendantin Lotte de Beer aufspannt, erstreckt sich von Räubertöchtern bis zu Raubersg’schichten, zwischen Schrebergarten und Chicago. „Wir versuchen in der ganzen Saison gegen den Zynismus zu kämpfen, der jetzt überall Einzug hält“, umreißt die Theaterchefin im APA-Gespräch ihr Programm und läutet die neue Saison als Statement mit einer Kinderoper ein.

Bei der Soirée am 13. März 2026 durften wir Jeffrey Treganza als unseren Gast begrüßen.

Seit der neuen Direktion ist er zwar nicht mehr am Haus tätig, aber wir haben ihn nicht vergessen und haben zahlreiche schöne Erinnerungen an unvergessliche Abende mit dem sympathischen Charaktertenor.

Erst erzählte er bei der gut besuchten Soirée über seinen Weg zur Musik und dann auch über die Volksoper Wien:

Obwohl er nicht musikalisch aufgewachsen ist, wünschte er sich mit 7 Jahren eine Trompete – die ihm auch zur Verfügung gestellt wurde. Das Interesse an dem Instrument ist offensichtlich noch immer vorhanden, beim VOF-Adventkonzert „Christmas Dreams“ 2017 im Lehárschlössel spielte er sie abwechselnd mit Rebecca Nelsen.

Seine Ausbildung in Gesang und Gesangspädagogik absolvierte er in den USA, unterrichtete eine Zeitlang auch in Ohio und Kentucky. Dann ging es weiter an die Martin-Luther-Universität in Halle, wo er im Fach Gesangspädagogik promovierte.

Seit 2001 lebt Jeffrey Treganza in Europa und war unter anderem an den Theatern in Dortmund, Kassel, Karlsruhe, Bonn und Wiesbaden tätig.

Ab der Spielzeit 2010/2011 war er Ensemblemitglied der Volksoper Wien, wo er sehr vielseitig – in den Bereichen Oper, Operette und Musical – tätig war.

Nach der Trennung von der Volksoper machte er ein Hobby zu seinem neuen Beruf. Er absolvierte eine weitere Ausbildung, sammelte Erfahrungen in Reparatur, Wartung und Restauration von antiken Uhren und gründete unter dem Firmennamen „Dr. phil. Jeffrey Allen Treganza – DER UHRENDOKTOR“ in Strasshof an der Nordbahn eine eigene Firma.

Seine Liebe zur Musik ist selbstverständlich erhalten geblieben und er ließ sich über Produktionen der Volksoper seit seiner Verabschiedung erzählen.

Daraus entstand ein Gespräch aller Anwesenden darüber, wie sich die Situation von Musikproduktionen weltweit im Lauf der Zeit geändert hat.

Und es wurde ein sehr interessanter Meinungsaustausch, man könnte von einem wunderschönen Plaudern der „VOF-Familie“ sprechen und unser Gast war Teil dieser „Familie“, wofür wir ihm herzlich danken.

 

 

 

Berichte

Mit freundlicher Unterstützung von: