Gebäude der Wiener Volksoper © Volksoper Wien, Logo VOF
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Der aus Neunkirchen in Niederösterreich stammende Stefan Tanzer studierte nach seiner Schulausbildung erstmal Jus. Nach nur einem Jahr beendete er das Studium und wendete sich seinem Herzenswunsch zu und begann mit dem Gesangsstudium. Er erhielt seine Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien (u.a. bei Elsa Kastela-Kreihsl und KS Josef Hopferwieser, sowie bei KS Waldemar Kmentt) und erwarb seine erste Bühnenpraxis in den vom Opernstudio durchgeführten Tourneen. Mit der Partie des Besenbinders Peter in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ schloss er im Juni 1997 mit dem Operndiplom ab. Außerdem hatte er 1998 Gelegenheit, sich bei KS James King zu perfektionieren.

Zwischen 1995 und 1999 wirkte er bei verschiedenen Konzert-, Opern- und Operettenproduktionen mit, darunter mehrfach beim Wiener Festival „Klangbogen“, mit der „Neuen Oper Wien“ und dem „Wiener Operntheater“.

Seit 1999 ist Stefan Tanzer Mitglied im Chor der Volksoper Wien, wo ihm auch immer wieder solistische Aufgaben (etwa in „Die Fledermaus“, „La Generala“, „Martha“, „Die Vögel“, „Irrelohe“, „Die Ausflüge des Herrn Brouček“) anvertraut wurden und werden.

Als außerordentliches Mitglied der „Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor“ ist er seit 1999 außerdem regelmäßig bei den Salzburger Festspielen tätig.

2005 wirkte er bei den „Amici del Belcanto“ in Ternitz (NÖ) in der konzertanten österreichischen Erstaufführung von Verdis „La Battaglia di Legnano“ in mehreren Rollen mit, die gleiche Produktion kam auch kurz darauf beim Opernfestival in Zvolen, Mittelslowakei, zur slowakischen Erstaufführung.

Es war sehr unterhaltsam, den Erzählungen von Stefan Tanzer seiner selbst erlebten Anekdoten und Begebenheiten zuzuhören.

Dem „offiziellen“ Gesprächsinterview, folgte ein sehr gemütlicher und ungezwungener Meinungsaustausch. Wir danken Stefan Tanzer herzlich für sein Kommen und wünschen Ihm für 2026 recht viel Glück, Erfolg und Gesundheit.

 

     

Wie wir „Weborello – Das digitale Magazin“ der Volksoper Wien entnehmen, wurde Aschenbrödels Traum von BR-Klassik mit dem Operetten-Frosch ausgezeichnet und für den „Spielzeit-Frosch“ nominiert!

Aus der Begründung der Jury:

„Für Aschenbrödels Traum“ von Martina Eisenreich und Axel Ranisch überreicht die Sendung Operetten-Boulevard auf BR-Klassik den BR-Klassik Operetten-Frosch. Wir gratulieren Ihnen, der Komponistin und dem Librettisten, dem Leitungsteam und Ihrem großartigen Ensemble und Orchester zu Operettenmut und einer gewagt-verrückten Neukreation für ein breites Publikum zum großen Finale des Strauss-Jubiläumsjahres.

Dieses Werk sprengt alle Schubladen und steht somit exemplarisch für das, was wir in der Operette an Potenzial sehen.

Seit Beginn 2016 zeichnet die Jury der Redaktion Operette auf BR-KLASSIK herausragende Produktionen des Genres aus und nominiert sie damit auch für den „Spielzeit-Frosch“, denn Operette wird zu selten mit Preisen und medialer Aufmerksamkeit belohnt, finden wir. Dabei muss gut gemachte Operette so viel können.

Das Team vom Operetten-Boulevard gratuliert der Wiener Volksoper und den Schöpfer:innen dieses neuen Werkes zu großem Operettenmut mit Dusel und Dulliöh, dem grandios agierenden Ensemble und Orchester samt singender Säge und Leslie Suganandarajah am Pult mit dem „BR-Klassik Operettenfrosch!“

 

 

 

 

 

 

Heute, bei meinem letzten Besuch in diesem Jahr in der Volksoper Wien, ein wirklich wunderbares Konzert mit dem „Jugendchor der Volksoper“ im Balkonfoyer gehört. Unter dem Titel „Do you hear what I hear?“ präsentierten die jungen Künstler einen Querschnitt durch Weihnachts- und Adventmusik der verschiedenen Länder. Wunderbar gesungen, wunderbar musikalisch begleitet und ausgezeichnet dirigiert. Andrés Garcia leitete souverän den harmonisch klingenden Chor. Musikalisch wurde dieses besinnliche Konzert von Juan Carlos Paniagua (Akkordeon), Wonseon Huh (Klavier) und Felix Freudenschuß (Djembé) begleitet.

Somit geht mein Volksoper Wien Theaterjahr, das wirklich sehr durchwachsen gewesen ist, zu Ende. Dieses Theaterjahr brachte für mich persönlich wenig „Gefälliges“, bis einiges „na ja geht so“, bis viel „Unmögliches“.  Aber wie es auch mir gefallen hat, die mitwirkenden Künstler gaben immer ihr Bestes und ließen manch Ärger hintanstehen.

Besonders beeindruckt bin ich aber immer von den Veranstaltungen im „Balkonfoyer“ gewesen, so wie heute auch. Gratulation an alle Beteiligten.

Gerhard R. Menhard

 

 

 

In einer sehr gut besuchten St. Johannes-Nepomuk-Kapelle fand unser diesjähriges traditionelles Adventkonzert statt. Unter dem Motto „Weihnachtszauber im Alsergrund“ sangen Claudia Goebl (Sopran) und Michael C. Havlicek (Bariton), begleitet von Robert Koizar am Klavier, wunderbare zu Herzen gehende Lieder und Arien zur Adventzeit.

Zwischen den einzelnen Melodien führten uns die beiden Sänger mit kleinen Geschichten und Gedichten in die stillste Zeit im Jahr. Sehr berührend war die Erinnerung an die, in diesem Jahr leider viel zu früh verstorbene Sopranistin, Beate Ritter. Ihr zu Ehren sang Claudia Goebl „L’heure exquise“ von Reynaldo Hahn.

In der Pause sorgte das Team der St. Johannes-Nepomuk-Kapelle mit heißem Punsch, belegten Broten und Weihnachtsbäckerei für das leibliche Wohl.

„Es war diesmal ein äußerst stimmungsvolles Adventkonzert“ war die einstimmige Meinung der Gäste des Abends. Mit großem Applaus bedankten sich die Zuhörer bei den wunderbaren Künstlern, insbesondere bei Michael C. Havlicek, der auch für die würdevolle Programmgestaltung verantwortlich zeichnete.

   

   

 

Bei unserer gut besuchten November-Soiree konnte unser Präsident Dr. Oliver Thomandl den sehr sympathischen Alexander Fritze begrüßen.

Der in Neunkirchen (Deutschland) geborene Bass Alexander Fritze studierte zunächst Schlagzeug an der Hochschule für Musik der Saar in Saarbrücken, bevor er sich dem Gesang zuwandte und in die Klasse von Rosemarie Bühler-Fey eintrat.

Sein professionelles Bühnendebüt gab er 2017 als Zweiter Mann in Rüstung (Die Zauberflöte) an der Longborough Festival Opera. 2020 schloss er sein Masterstudium in der Klasse von Rudolf Piernay an der Londoner Guildhall School of Music and Drama mit summa cum laude ab. Er absolvierte im darauffolgenden Jahr ein postgraduales Studium an der Wiener Music and Arts Private University, wo er mit dem „Certificate of Performance“ der Institution ausgezeichnet wurde. Ebenfalls 2021 sang er den Commendatore in einer Produktion von Don Giovanni der Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker.

Zwei Jahre zuvor hatte er den Sarastro (Die Zauberflöte) bei den Ettlinger Schlossfestspielen gesungen. Seit Beginn der Spielzeit 2021/22 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios des Opernhauses Zürich und war in dieser Zeit in Produktionen von Salome, Dialogues des Carmélites und Macbeth zu erleben.

Alexander Fritze, der im September 2022 ans Haus am Währinger Gürtel kam konnte man schon in den unterschiedlichsten Rollen sehen und hören. Zum Beispiel als Colline in „La bohème“, als Dr. Grenvil in „La traviata“, als König René in „Jolanthe und der Nussknacker“ oder als Sarastro, Sprecher, 2. Geharnischter in „Die Zauberflöte“.

 

Die Zeit mit dem sehr auskunftsfreudigen Alexander Fritze verflog förmlich. Auch nach dem offiziellen „Künstlergespräch“ blieb der charmante Künstler noch in unserer Runde und unterhielt sich nett und ungezwungen mit unseren Mitgliedern.

 

 

 

 

 

 

 

 

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