Gebäude der Wiener Volksoper © Volksoper Wien, Logo VOF
Gebäude der Wiener Volksoper © Volksoper Wien, Logo VOF

Die Presse: Die Volksoper 2026/27: Nicht nur die „Sieben Todsünden“,

Operette und Austropop, Musicals und Familienstücke, aber auch Opern von Mozart, Puccini und Strauss: Was Lotte de Beer für das Haus am Gürtel plant.

 

Der Standard: Die Volksoper positioniert sich zwischen Schrebergarten und Chicago

Intendantin Lotte de Beer verspricht, im Haus am Währinger Gürtel „gegen den Zynismus“ zu kämpfen, der überall vorherrsche. Kartenpreise werden nicht angehoben

 

Kronen Zeitung: Große Kunst, Entertainment und eine Prise Austropop. Volksoperndirektorin Lotte de Beer präsentierte ihre fünfte Saison, setzt bei den insgesamt 10 Premieren von Oper, Operette, Ballett bis Musical auf den Faktor Unterhaltung und zeigt sich in Zeiten der Finanzkrise kreativ.

 

Kurier: „Gegen den Zynismus kämpfen“. Volksoper: In der kommenden Saison bietet das Haus zehn Premieren, die von Chicago bis in den Wiener Schrebergarten reichen. Mit vielen Maßnahmen will man „so sparsam wie möglich“ arbeiten.

 

Kleine Zeitung: Volksoper zwischen Sex, Chicago und Schrebergarten.

Auch die Wiener Volksoper hat nun ihre Vorhaben für die Saison 2026/27 veröffentlicht – und der thematische Bogen, den Intendantin Lotte de Beer aufspannt, erstreckt sich von Räubertöchtern bis zu Raubersg’schichten, zwischen Schrebergarten und Chicago. „Wir versuchen in der ganzen Saison gegen den Zynismus zu kämpfen, der jetzt überall Einzug hält“, umreißt die Theaterchefin im APA-Gespräch ihr Programm und läutet die neue Saison als Statement mit einer Kinderoper ein.

Bei der Soirée am 13. März 2026 durften wir Jeffrey Treganza als unseren Gast begrüßen.

Seit der neuen Direktion ist er zwar nicht mehr am Haus tätig, aber wir haben ihn nicht vergessen und haben zahlreiche schöne Erinnerungen an unvergessliche Abende mit dem sympathischen Charaktertenor.

Erst erzählte er bei der gut besuchten Soirée über seinen Weg zur Musik und dann auch über die Volksoper Wien:

Obwohl er nicht musikalisch aufgewachsen ist, wünschte er sich mit 7 Jahren eine Trompete – die ihm auch zur Verfügung gestellt wurde. Das Interesse an dem Instrument ist offensichtlich noch immer vorhanden, beim VOF-Adventkonzert „Christmas Dreams“ 2017 im Lehárschlössel spielte er sie abwechselnd mit Rebecca Nelsen.

Seine Ausbildung in Gesang und Gesangspädagogik absolvierte er in den USA, unterrichtete eine Zeitlang auch in Ohio und Kentucky. Dann ging es weiter an die Martin-Luther-Universität in Halle, wo er im Fach Gesangspädagogik promovierte.

Seit 2001 lebt Jeffrey Treganza in Europa und war unter anderem an den Theatern in Dortmund, Kassel, Karlsruhe, Bonn und Wiesbaden tätig.

Ab der Spielzeit 2010/2011 war er Ensemblemitglied der Volksoper Wien, wo er sehr vielseitig – in den Bereichen Oper, Operette und Musical – tätig war.

Nach der Trennung von der Volksoper machte er ein Hobby zu seinem neuen Beruf. Er absolvierte eine weitere Ausbildung, sammelte Erfahrungen in Reparatur, Wartung und Restauration von antiken Uhren und gründete unter dem Firmennamen „Dr. phil. Jeffrey Allen Treganza – DER UHRENDOKTOR“ in Strasshof an der Nordbahn eine eigene Firma.

Seine Liebe zur Musik ist selbstverständlich erhalten geblieben und er ließ sich über Produktionen der Volksoper seit seiner Verabschiedung erzählen.

Daraus entstand ein Gespräch aller Anwesenden darüber, wie sich die Situation von Musikproduktionen weltweit im Lauf der Zeit geändert hat.

Und es wurde ein sehr interessanter Meinungsaustausch, man könnte von einem wunderschönen Plaudern der „VOF-Familie“ sprechen und unser Gast war Teil dieser „Familie“, wofür wir ihm herzlich danken.

 

 

 

Im Rahmen der Interviewreihe „Ungeschminkt“ des Theatermuseums wird am 12. April 2026 Lotte de Beer zu Gast sein.

Ungeschminkt mit Lotte de Beer
  1. April 2026, 11 Uhr, Eroica-Saal im Theatermuseum

 

Lotte de Beer ist seit September 2022 die Direktorin der Volksoper Wien und damit die erste Frau an der Spitze dieses Hauses und an einem Opernhaus in Wien überhaupt. Künstlerisch baut sie Brücken zwischen Innovation und Tradition. Mit außergewöhnlichen Inszenierungen wie Lass uns die Welt vergessen hat sie während ihrer Leitungstätigkeit schon große Ausrufezeichen gesetzt.

 

In der nächsten Ausgabe von UNGESCHMINKT am 12. April freuen wir uns auf Lotte de Beer. Mit Hannes Hametner spricht sie darüber, welche Rolle die Musik in ihrem Leben spielt, über die Aufgabe des Musiktheaters in unserer heutigen Gesellschaft und über ihre Pläne für die Volksoper.

Foto: ©Andreas-Jakwerth

 

Karten bitte rechtzeitig sichern: THEATERMUSEUM Palais Lobkowitz, Lobkowitzplatz 2, 1010 Wien

( Karten kaufen  )

Kammersänger Josef Luftensteiner wurde mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet!

Mit über 1.450 Vorstellungen, zahlreichen Premieren sowie seinem jahrzehntelangen Engagement als Ensemblemitglied, Betriebsrat und Interessenvertreter hat Josef Luftensteiner die Volksoper Wien maßgeblich geprägt und mitgestaltet. Seine Arbeit auf der Bühne wie auch sein unermüdlicher Einsatz hinter den Kulissen zeigen eindrucksvoll seine enge Verbundenheit mit dem Haus am Währinger Gürtel.

Der Vorstand der Wiener Volksopernfreunde gratuliert unserem Ehrenmitglied ganz herzlich.

 

Im Bild: KS Josef Luftensteiner mit Gattin KS Martina Dorak

©BMWKMS/HBF/ Daniel Trippolt

Die Schauspielerin, Sängerin und Kabarettistin Sigrid Hauser feiert am 20. Jänner 2026 ihren 60. Geburtstag.

Die in Wien geborene Künstlerin absolvierte das Konservatorium der Stadt Wien und bestand die Ausbildung mit Auszeichnung. Sie erhielt erste Engagements am Graumanntheater und am Volkstheater Wien und ging mit dem Vokal-Ensemble „Tietzes“ mehrere Jahre auf Tournee.

2000 debütierte Sigrid Hauser an der Volksoper Wien und war seitdem immer wieder in den Produktionen des Hauses am Gürtel zu sehen. Unter anderem hat sie dort 2010 die Hauptrolle im Broadway-Musical „Hello, Dolly“ übernommen.

Weitere wichtige Arbeiten an der Volksoper: Miss Adelaide in „Guys and Dolls“, Wirtin in „Im weißen Rössl“, Lycus und Pseudolus in „Die spinnen, die Römer!“, Anhilte in „Die Csárdásfürstin“, Tante Bozena in „Gräfin Mariza“, Sigrid Hauser Pur, Solokonzert mit Orchester, Marie Dindon in „La Cage aux Folles“ und Frosch in „Die Fledermaus“.

Im Münchner Gärtnerplatztheater feierte sie 2012 als Rösslwirtin in der Operette „Im weißen Rössl“ ihre Premiere an diesem Haus. An diesem Theater spielt sie zurzeit in den Operetten „Die Piraten von Penzance“ und „Die Zirkusprinzessin“.

Ab März 2026 kann man Sigrid Hauser in der Rolle der Frau Pusebach in der Operette „Frau Luna“ an der Bühne Baden bewundern.

Der Vorstand der Wiener Volksopernfreunde wünscht der Jubilarin zu ihrem runden Geburtstag weiterhin recht viel Erfolg und viele glückliche Momente in ihrem Leben.

 

© Robert Peres

 

 

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