Gebäude der Wiener Volksoper © Volksoper Wien, Logo VOF
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JEFFREY TREGANZA zu Gast bei den Wiener Volksopernfreunden

Bei der Soirée am 13. März 2026 durften wir Jeffrey Treganza als unseren Gast begrüßen.

Seit der neuen Direktion ist er zwar nicht mehr am Haus tätig, aber wir haben ihn nicht vergessen und haben zahlreiche schöne Erinnerungen an unvergessliche Abende mit dem sympathischen Charaktertenor.

Erst erzählte er bei der gut besuchten Soirée über seinen Weg zur Musik und dann auch über die Volksoper Wien:

Obwohl er nicht musikalisch aufgewachsen ist, wünschte er sich mit 7 Jahren eine Trompete – die ihm auch zur Verfügung gestellt wurde. Das Interesse an dem Instrument ist offensichtlich noch immer vorhanden, beim VOF-Adventkonzert „Christmas Dreams“ 2017 im Lehárschlössel spielte er sie abwechselnd mit Rebecca Nelsen.

Seine Ausbildung in Gesang und Gesangspädagogik absolvierte er in den USA, unterrichtete eine Zeitlang auch in Ohio und Kentucky. Dann ging es weiter an die Martin-Luther-Universität in Halle, wo er im Fach Gesangspädagogik promovierte.

Seit 2001 lebt Jeffrey Treganza in Europa und war unter anderem an den Theatern in Dortmund, Kassel, Karlsruhe, Bonn und Wiesbaden tätig.

Ab der Spielzeit 2010/2011 war er Ensemblemitglied der Volksoper Wien, wo er sehr vielseitig – in den Bereichen Oper, Operette und Musical – tätig war.

Nach der Trennung von der Volksoper machte er ein Hobby zu seinem neuen Beruf. Er absolvierte eine weitere Ausbildung, sammelte Erfahrungen in Reparatur, Wartung und Restauration von antiken Uhren und gründete unter dem Firmennamen „Dr. phil. Jeffrey Allen Treganza – DER UHRENDOKTOR“ in Strasshof an der Nordbahn eine eigene Firma.

Seine Liebe zur Musik ist selbstverständlich erhalten geblieben und er ließ sich über Produktionen der Volksoper seit seiner Verabschiedung erzählen.

Daraus entstand ein Gespräch aller Anwesenden darüber, wie sich die Situation von Musikproduktionen weltweit im Lauf der Zeit geändert hat.

Und es wurde ein sehr interessanter Meinungsaustausch, man könnte von einem wunderschönen Plaudern der „VOF-Familie“ sprechen und unser Gast war Teil dieser „Familie“, wofür wir ihm herzlich danken.

 

 

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